Left 4 Dead Valves neuster Streich versetzt die Spieler in Schreck und Atem.Der neue "Zombie Ego-Shooter" sorgt bei jedem Spieler für Gensähaut.
Left 4 Dead, das im Sommer für den PC und etwas später für die Xbox 360 erscheinen soll, ist kein gewöhnlicher Team-Shooter. Es gibt keine Klassen, die Waffen sind simpel und es bietet nicht gerade viel taktische Tiefe. Und obwohl man es gegeneinander spielen kann, steht der Wettbewerb nicht im Vordergrund. Es ist eher ein kooperatives Survival-Game. Eine Zombiejagd mit vier Spielern, bei der es nicht so sehr darum geht eine Karte zu dominieren, sondern sie lebendig zu verlassen. Eine ungewöhnliche Mischung aus Single- und Multiplayer-Shooter-Elementen. In der Macho-Welt der Online-Shooter wirkt es wie ein komischer Kauz. Wenn also im Laufe des Jahres die Lawine an militaristischen Schwergewichten – mit Quake Wars, Halo 3 oder Team Fortress 2 – auf uns zu rollt, hat Left 4 Dead eine gute Chance, schadlos hindurch zu schlüpfen.

Es gibt vier Kampagnen. Jede ist unterteilt in fünf Karten, die schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Nicht zu viel, aber sicher auch nicht zu wenig. In allererster Linie ging es beim Design um die Wiederspielbarkeit. Obwohl die Level ziemlich linear gestaltet wurden, spielen sie sich nie gleich. Der Computer übernimmt hier die Regiearbeit. Geschwindigkeit und Ablauf werden verändert. Unsere Kampagne führte durch Wohnsiedlungen, Geschäfte, Straßen, den Abwasserkanal, Tankstellen, Lagerhäuser und ein Krankenhaus des Grauen, voll mit schreienden Zombies. Der krönende Abschluss war die Verteidigung eines Funkturms bis zur Ankunft eines Rettungshubschraubers. Ländliche Gebiete mit Wäldern soll es ebenfalls geben. Eine willkommene Abwechslung zum wirklich überzeugenden, aber dennoch etwas abgegriffenen Beton-Look.
Man startet mit einer Pistole und entweder einer Schrotflinte oder Maschinenpistole. Später kann man sich noch eine zweite Knarre besorgen oder das Gewehr upgraden: Automatische Schrotflinte, schweres Sturmgewehr oder Sniper Rifle stehen noch auf dem Programm. Aber das war es dann auch schon. Die Waffenkammer ist ähnlich unspektakulär wie die Story.
Natürlich kann man auch zuschlagen, um Gegner von sich zu stoßen und dann auf’s Korn zu nehmen. Außerdem kann jeder Spieler ein Medi-Kit mit sich herumtragen und Schmerztabletten, die zu ein paar Extra-Lebenspunkten verhelfen. Munition gibt es an jeder Ecke, Lebensenergie leider nicht. Sinkt diese auf null, wird man unbeweglich. Man kann jedoch immer noch am Boden liegend schießen. Bis zu drei Mal kann man von Team-Mitgliedern wieder auf die Beine gebracht werden. Danach ist Schluss. Oder nicht ganz: Man wird in einen späteren Teil des Levels teleportiert und in einem Raum eingesperrt. Hier wartet man nun auf Befreiung. Wenn alle vier Spieler sterben, heißt es aber endgültig „Game Over“.
By http://www.eurogamer.de"Playstation 3 umsetzung derzeit nicht geplant"
Die Fanseite Left 4 Dead 411 hat heute weitere wichtige Informationen zum Horror-Shooter Left 4 Dead bekannt gegeben. Laut dem Bericht wurde bei Valve in Erfahrung gebracht, dass das Spiel zwar zeitgleich für die Xbox 360 und den PC in den Handel kommen wird, für die PlayStation 3 jedoch gar nicht umgesetzt werden soll.
Eine weitere interessante Bekanntgabe dürfte der Name des Entwicklerstudios der Xbox 360-Version sein; Certain Affinity, welche sich bislang eher einem Halo 2-Mappack widmeten, übernehmen die Umsetzung des Titels für die Konsole.
By http://www.loki.de
Left 4 Dead
PAX 2008: Xbox 360 Interview
Platforms:Pc,Xbox360
Posted September 04, 2008 @ 12:01 am
Release Date: November 20, 2008
Die aktuellsten Left 4 Dead Trailer könnt ihr euch
hier ansehen.